GARTENMÖBEL

UNSERE MÖBEL

Wie entstehen Klassiker? Wenn Form und Funktion eine Allianz eingehen, die auch nach langer Zeit noch als Qualitätsmaßstab gilt. Wenn sich die Tradition des Handwerks wie selbstverständlich mit moderner Technik vereint. Wenn hochwertige Werkstoffe mit größtmöglicher Sorgfalt verarbeitet werden. Eigenschaften, die die Klassiker von WEISHÄUPL seit jeher auszeichnen. Bewährte Möbel für innen und außen, für den vielfältigen Einsatz im privaten Wohnbereich, für alle Gelegenheiten, für viele Jahre. Möbel mit Charakter. Sie erzeugen Atmosphäre an Orten, wo man sich trifft, wo man miteinander spricht, wo man ißt und trinkt: Casual Furniture.



DAS HOLZ

Holz als natürlich gewachsener und „lebender“ Werkstoff besitzt die Eigenschaft, unter Einfluß von Temperatur, Feuchtigkeit und Trockenheit zu „arbeiten“ (Schwinden und Dehnen, insbesondere quer zur Holzfaserung). Etwaige natürliche Spannungen im Holz können dadurch möglicherweise in Form von Rißbildung zutage treten. Die Funktionalität des Holzes wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Zudem unterscheiden sich die Hölzer einer Baumart hinsichtlich Farbgebung und Struktur bedingt durch Wuchs, Standort und Alter. Diese natürliche Vielfalt, die kein Grund zu Beanstandungen sein kann, läßt beim Herstellen unserer Möbel jedes Stück zum Unikat werden. Dem Holzliebhaber und -kenner sind diese Kriterien bekannt, er akzeptiert und schätzt diese natürlichen Gegebenheiten. All diejenigen, die im Begriff sind unsere Möbel zu mögen, und denen das Thema „Holz im Freien“ und der Umgang damit noch nicht so geläufig ist, sollten sich damit anfreunden.



TEAK

Teak ist silikat-, wachs- und ölhaltig und gilt bereits seit Jahrhunderten als optimaler Möbel und Bauwerkstoff. Da speziell Teak kaum Wasser aufnimmt und im Temperaturwechsel sehr beständig ist, tritt hier das sogenannte „Arbeiten“ (Dehnen und Schwinden) kaum in Erscheinung. Die Tischplattenlamellen aus Teak werden bei uns keilverzinkt wasserfest verleimt. Dennoch sind auch hier, wie bei allen verarbeiteten „lebenden“ Werkstoffen, Veränderungen – auch im Lauf der Zeit – nicht auszuschließen.
Besonders sei hier noch einmal auf Rißbildung hingewiesen, ein bei „Holz im Freien“ durchaus auftretendes Phänomen. Holz „lebt“ auch nach seiner Verarbeitung weiter. Gegebenenfalls auftretende Risse und andere natürliche Unregelmäßigkeiten im Massivholz dokumentieren den Ursprung der verwendeten Materialien und stehen somit im Einklang mit deren Eigenschaften.
Da es sich hier lediglich um natürliche und optische Veränderungen handelt, jedoch Statik und Haltbarkeit des Holzes in keiner Weise beeinträchtigt werden, können hieraus keine Beanstandungen abgeleitet werden. Hervorzuheben sei hier noch die Bildung der für Teak charakteristischen und geschätzten silbergrauen Patina (ein willkommener Selbstschutz, zu sehen auch bei jahrhundertealten Bauernhäusern aus Massivholz). Im Freien setzt sie nach kurzer Zeit ein und ist – je nach Witterung – meist nach einer Saison abgeschlossen.
Beim Teak – wie auch bei jedem anderen Holz – quellen bei erstem Feuchtigkeitseinfluß die an der Oberfläche des Holzes liegenden Fasern an und richten sich teilweise sogar senkrecht auf. Es entsteht nach der Trocknung an der Oberfläche eine leichte Rauhigkeit, die ohne großen Aufwand mit unserem Schleifvlies (Pflegeset) egalisiert werden kann. Teak verdankt seine hervorragenden Eigenschaften hinsichtlich Optik und Wetterbeständigkeit verschiedensten Inhaltsstoffen, deren natürliches Austreten im frischen Zustand Verfärbungen an hellen Stoffen verursachen kann. Trotz unserer Vorreinigung der Holzoberfläche empfehlen wir diese vor Gebrauch feucht nachzuwischen.

Wir beziehen unser Teak aus Ländern, in denen Teak aus staatlich geförderten Plantagen und aus unter forstwirtschaftlichen Aspekten genutzten Wäldern gewonnen wird. Mit einer zukünftig verstärkten Plantagenwirtschaft ist zu rechnen.

Dafür stehen:
• Teak ist schnell wachsend
• Teak ist widerstandsfähig gegen die meisten Pflanzenkrankheiten und Schädlinge (z.B. Termiten)
• Teak ist genügsam und ermöglicht den Anbau auf erschöpften, landwirtschaftlichen Böden
• Teak ist wertvoll

Erfolgreich betriebene Teakplantagen setzen eine intensive Forstwirtschaft voraus, die wiederum zahlreiche Arbeitsplätze für die örtliche Bevölkerung schafft. Da zunehmend die Ausfuhr von Rund-, bzw. Schnittholz eingeschränkt wird, kommt die für den Export vorgeschriebene Verarbeitung zu Halb- oder Fertigfabrikaten ebenfalls den heimischen Arbeitskräften bzw. dem jeweiligen Land zugute.
Alle wichtigen, teakproduzierenden Länder sind Mitglieder der ITTO (International Tropical Timber Organisation, www.itto.or.jp), der besonderen Holzorganisation der UNO.


Thermoholz

Hier handelt es sich um Holz, dass durch ein thermisches Verfahren (Hochtemperaturbehandlung) bewusst in seinen Eigenschaften verändert wird. Die Art der Änderung kann durch hohe Temperaturen (160 bis 220 °C) und ohne Zusatz von Hilfsstoffen eingestellt werden. Dabei wird unter Einfluss von Hitze und Feuchtigkeit der Zellwandaufbau verändert, die Fähigkeit der Wasseraufnahme somit entscheidend verringert. Dies schafft schlechtere Wachstumsbedingungen für Pilze und erhöht die Dauerhaftigkeit des Holzes. Darüber hinaus lassen sich, je nach Holzart unterschiedlich stark ausgeprägt, folgende Eigenschaften nennen:

• erhöhte Dauerhaftigkeit (gegen Pilzbefall/Witterungseinflüsse) - auch im Inneren des Holzes
• reduziertes Quell-Schwindverhalten
• besseres Stehvermögen
• reduzierte Spannung im Holz
• neue Farbtöne, vom warmen Braunton bis zum Schwarz der Räuchereiche, sind möglich (durchgängig über den Querschnitt)

Die Entwicklung von Verfahren zur Herstellung von Thermoholz dauerte Jahrzehnte und wurde mit dem Ziel der Verbesserung der Dauerhaftigkeit europäischer Hölzer betrieben. Diesen Weg zur Erhöhung der Witterungsbeständigkeit durch Temperatur zeigten unserer Vorfahren auf. So wurden z.B. bereits in "grauer Vorzeit" Holzpfähle durch das Ankohlen der Spitzen im offenen Feuer resistent gegen Bodenbakterien gemacht und so eine deutlich höhere Haltbarkeit im Boden erreicht.
Auch wenn jede Holzart thermisch behandelt werden kann, wird in der Praxis der Einsatz von Nadelhölzern verworfen und man konzentriert sich auf einige wenige Laubhölzer wie Buche, Eiche und Esche. Diese zeigen die besten Ergebnisse - wir haben uns für die Verwendung von Thermoesche entschieden.
Thermoesche ähnelt dem Teakholz hinsichtlich seiner Maserung und dem Verhalten unter Einfluss von Witterung/UV-Strahlung. Auch hier setzt nach einer gewissen Zeit im Außenbereich die Bildung einer silbernen Patina ein, sofern das Holz unbehandelt ist. (Die Pflege und Behandlung von Thermoesche ist mit Ölen und Lasuren möglich, detaillierte Informationen sind auf Anfrage erhältlich).
Ebenfalls dem Teak entsprechen die Dauerhaftigkeitsklasse 1 (DIN 350-2) und das gute Stehvermögen. Das Angebot von Thermoesche stellt zumindest teilweise eine europäische Alternative zur Verwendung von witterungsbeständigen Hölzern dar.



GRANIT

Granit ist ein gewachsener, natürlicher Werkstoff. Er hat eine sehr hohe Festigkeit, ist frostsicher und durch unsere Imprägnierung unempfindlicher gegenüber flüssigen Verschmutzungen, welche aber dennoch rasch entfernt werden sollten. Wir verwenden einen grau-weißen Granit mit polierter Oberfläche. Wie bei jedem natürlichen Werkstoff können geringfügige Abweichungen in Maserung und Farbe gegeben sein. Besonders kleinste metallische Einschlüsse können farbliche Veränderungen bewirken, ohne daß sich jedoch das Gesamtbild verändert. Reklamationen können daraus nicht abgeleitet werden.



DIE GESTELLE

Sämtliche unserer Gestelle entstehen aus qualitativ hochwertigen und beständigen Materialen und bestmöglicher handwerklicher Verarbeitung. Insgesamt stehen drei Materialvarianten zur Verfügung:
Für unsere klappbaren Gestelle verwenden wir hochlegierten Band- und Rundstahl mit hohen Festigkeitswerten. Diese schützen wir vor Witterungseinflüssen durch eine sorgfältige, dem Stand der Technik entsprechenden Oberflächenbehandlung. Bei unserem Verfahren (das auch in der Autoindustrie üblich ist ) werden die Gestelle verzinkt und versiegelt, mit Acryllackpulver beschichtet und bei ca. 250°C eingebrannt. Zudem werden alle Gelenke mit Zinkbuchsen ausgestattet. Dennoch ist ein gelegentlicher Tropfen Öl für die Leichtgängigkeit notwendig. Er schützt darüber hinaus vor Korrosion im Inneren der Gelenke. Nylongleiter bieten Stuhl-, Sessel- und Tischbeinen weiteren Schutz. Wertvolle Bodenbeläge werden dadurch geschont, Kratzer und Lackabrieb vermieden. Mittels durchgängiger Edelstahl-Schloßschrauben und selbstsichernder Edelstahl-Muttern verbinden wir die Belattung mit dem Gestell.
Das Nonplusultra oder eine „Geschichte für die Ewigkeit“ sind unsere Edelstahlgestelle. Hierbei verwenden wir nichtrostenden V2A-Stahl. Nach der Verarbeitung des Stahles zu Gestellen werden diese gebeizt und von Hand gebürstet, wobei alle Schweißrückstände, Bearbeitungsriefen und „Verletzungen“ der Oberfläche entfernt bzw. egalisiert werden. Es entsteht ein wertvolles Seidenmatt. Die zum Biegen, Stanzen und Bohren des Edelstahls verwendeten
Stahlwerkzeuge hinterlassen auf der Gestelloberfläche verschleißbedingt mikroskopisch kleine Eisenpartikel. Durch das Beizen und Bürsten werden auch diese Rückstände beseitigt. Äußerst selten kann es jedoch vorkommen, daß einzelne „hartnäckige“ Eisenpartikel diesen abschließenden Säuberungsprozeß überstehen und später im Freien leichten
Flugrost „verbreiten“. Der Edelstahl selbst wird dadurch weder angegriffen noch qualitativ beeinträchtigt. Dieser Flugrost und andere umweltbedingte Ablagerungen können mit einer Edelstahlbürste oder mit handelsüblichen Edelstahlreinigungsmitteln schnell und leicht entfernt werden.
Das hochlegierte Aluminium, das wir für unsere Möbel verwenden, wird nach feinmechanischen Anforderungen legiert (siluminhaltig, säure- und wasserfest). Die hohen Druck- und Biegewerte erlauben dünne Wandungen der Profile sowie geringes Gewicht. Dies ermöglicht eine leichte Handhabung der Möbel. Alle markanten Teile wie Armlehnen, Lehnenabschluß sowie Sitzschale werden aus hochwertigem Druckguß gefertigt. Allgemein übliche, unschöne und auch anfällige Schweißverbindungen werden somit vermieden. Eine dem neuesten Stand der Technik angewandte Pulverbeschichtung rundet diese High-Tech-Verarbeitung ab.